Nächstes Jahr schwitz‘ ich nicht mehr!

Hand auf’s Herz, wie oft habt ihr euch das schon an den sogenannten »Hundstagen« gedacht. Meist ist es aber leider so: Sobald, die heißen Tage vorbei sind, ist der Gedanke schon verdrängt.

Auch wenn die Hitze groß ist – beim Kauf eines Klimageräts gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren! (Foto: fotolia)

Und so schwärmen wir alle Jahre wieder und träumen in der schlimmsten Sommerhitze von angenehm gekühlten Räumen. Besonders an Tagen, an denen nicht einmal nachts der Streifen des Thermometers unter die 20 Grad-Markierung rutscht.

Gut, wir haben jetzt ein paar Möglichkeiten: Auswandern, in den Keller flüchten und sich im schlimmsten Fall mit Ratten oder ähnlichen Getier, um den kühlsten Platz streiten oder man entscheidet sich doch endlich für die Anschaffung des Klimagerätes. Aber bitte jetzt nicht überstürzt aufbrechen und das erstbeste Gerät nach Hause schleppen, denn: „Auch wenn die Hitze groß ist – beim Kauf eines Klimageräts gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und einen genauen Blick auf das Energieeffizienzlabel und die technischen Daten des Wunschgerätes werfen“, appelliert Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.

Fix, mobil oder doch ein einfacher Ventilator?
Grundsätzlich gilt es zu überlegen, ob man sich nicht doch eher mit einem Ventilator begnügt, denn das ist mit Sicherheit die günstigste und auch die energiesparendste Variante. Ist das keine Option, dann hilft nur noch die Klimaanlage. Die fix installierte Variante, ist mit Sicherheit die energieeffizienteste Lösung. Hier ist aber die Installation sehr aufwändig und die Anschaffung kostspielig. Daher fällt die Entscheidung häufig auf ein mobiles Klimagerät, dieses bedarf keiner baulichen Maßnahmen, ist flexibel, aber dafür ist wiederum der Stromverbrauch höher.

Ist diese Grundsatzfrage entschieden, dann heißt es den passenden Gerätetyp zu finden. Hier spielen nicht nur der Einsatzort und die Nutzungshäufigkeit eine große Rolle, sondern auch weitere Kriterien, wie der jährliche Energieverbrauch, Kühlleistung, Energieeffizienz und die Lautstärke sollten beachtet werden.

Das ist dann auch häufig der Punkt, an dem es scheitert, denn aufwändige Vergleiche und das Zusammensuchen von Informationen ist mühsam. Aus diesem Grund bietet die Plattform topprodukte.at, gemanagt von der Österreichischen Energieagentur, ein Ranking zu den besten Klimageräten an. In dieser Datenbank ist es möglich, sich schnell und unkompliziert einen Überblick über die effizientesten Klimageräte zu verschaffen.

Hier geht es zu den Rankings:
mobile Klimageräte
fix installierte Klimaanlagen

Hier noch ein paar Tipps, wie sie den Stromverbrauch mobiler Klimageräte senken können:

  • Nur Räume kühlen, die auch genutzt werden.
  • Geräte so im Raum platzieren, dass die Luft ungehindert zirkulieren kann.
  • Am Tag die Jalousien schließen, damit es zu keiner direkten Sonneneinstrahlung kommt.
  • Nur nachts lüften – oder noch besser in den Morgenstunden.
  • Wenn möglich unnötige Wärmequellen vermeiden (Kochen, Beleuchtung, aber auch TV-Gerät, Computer usw.)
  • Die Differenz zwischen Raum- und Außentemperatur (auch aus gesundheitlichen Gründen) möglichst geringhalten. Es sollen nicht mehr als 7 °C sein.
  • Den Fensterspalt, durch den der Kühlschlauch führt, gut abdichten.
  • Regelmäßig die Luftfilter des Klimageräts reinigen.
  • Die Luftfeuchtigkeit nicht zu weit absenken. 35 bis 65 Prozent werden generell empfohlen.
  • Um den Schlaf nicht unnötig durch Kühlgeräusche zu stören: Das Klimagerät vor dem Schlafengehen laufen lassen und es über Nacht ausschalten. Die Kühle hält (bei geschlossenen Türen und Fenstern) eine Weile an. So wird auch Energie gespart.

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