Wann braucht man ein Smart Home?

Die Frage „Wann braucht man ein Smart Home?“ ist nicht einfach zu beantworten. Kurz und bündig ist es: Mehr Effizienz – Mehr Komfort – Mehr Sicherheit“. Was das bedeutet und wie das funktioniert wird nachstehend versucht zu erklären.    

Vor der Errichtung der technischen Ausstattung eines Hauses sollte man sich umfangreich informieren, denn: "Nicht überall wo Smart Home draufsteht, ist auch Smart Home drinnen."

Die Frage „Wann braucht man ein Smart Home?“ ist nicht einfach zu beantworten. Kurz und bündig ist es: Mehr Effizienz – Mehr Komfort – Mehr Sicherheit“. Was das bedeutet und wie das funktioniert wird nachstehend erklärt.

In einem heute errichteten Haus oder einer Wohnung gibt es eine Vielzahl von Anlagen, die elektrisch betrieben werden (müssen). Bisher wurden diese entweder jeweils für sich ein- und ausgeschaltet oder einzeln und unabhängig voneinander über eigene Systeme automatisiert betrieben. Das funktioniert natürlich heute auch noch, ist aber weit entfernt von dem, was ein Smart Home ausmacht.

Das für den eigenen und persönlichen Bedarf passende Smart Home ergibt sich aus der Summe der Antworten auf viele Fragen, die man sich vielfach bis heute so noch nicht gestellt hat und dem daraus erforderlichen Zusammenspiel vieler Faktoren:

  • Wie hoch ist der Stand der elektrischen Ausstattung des Gebäudes?
  • Wie soll das Zusammenwirken der einzelnen haustechnischen Gewerke von A bis Z (Alarmanlage, Beleuchtung, Heizung, Klima, Lüftung, Jalousien, Markisen, Rollläden, Sicherheit, Zutritt) funktionieren?
  • Wie hoch bzw. niedrig darf der Verbrauch der verwendeten Energie bzw. Ressourcen sein?
  • Wie wird das Gebäude zu Baubeginn genutzt und welche Nutzungsänderungen könnten sich später im Laufe der Nutzung ergeben?
  • Welcher Komfort soll bei der Nutzung der einzelnen Anlagenteile gegeben sein?
  • Welche Wertsteigerung hat die Immobilie dadurch bei einem späteren Verkauf?

Können Sie bereits anhand dieser Fragen feststellen, dass es hier in ihrem Zuhause bzw. geplanten Zuhause noch Spielraum nach oben gibt, dann empfiehlt sich ein Smart Home!

Damit fällt der Startschuss für Aktivitäten, die in diesem Umfang bisher bei der Errichtung der technischen Ausstattung eines Hauses oder einer Wohnung nicht erforderlich und auch nicht üblich waren – intensive und umfangreiche Informationen vor Baubeginn einholen:

  • Recherchen im Internet durchführen (Den ersten wichtigen Schritt haben Sie schon mit dem Besuch von elektropedia getan :) )
  • Entsprechenden Fach- und Baumessen besuchen
  • Gespräche mit Fachleuten (Planern und Errichtern) aus betroffenen Gewerken führen
  • Gespräche mit Personen führen, die bereits in einem Smart Home leben und über ihre Erfahrungen vor Baubeginn und im täglichen Betrieb berichten.

Da die meisten der angeführten Punkte im Zusammenhang mit der Elektroinstallation gelöst werden müssen, sind entsprechend ausgebildete Elektroplaner, Elektrotechniker, Systemintegratoren und Nutzer die wahrscheinlich besten Gesprächspartner.

Aus der sich oft anbietenden großen Bandbreite an Lösungen können sich durchaus auch große Preisunterschiede ergeben. Spätestens hier ist große Aufmerksamkeit geboten. Diese Unterschiede gehen eindeutig auf die angebotenen Leistungen zurück. Denn nicht alles, was unter Smart Home und ähnlichen Begriffen angeboten wird, ist letztlich auch eines.

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